Luks Reimann sagt was viele denken
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Wir müssen die AHV sichern, nicht gefährden!


 Ein dringliches Problem wurde richtig erkannt: Hierzulande gibt es immer mehr Senioren, denen es finanziell schlecht geht – dies betrifft vor allem pflegebedürftige Menschen. In einem so fortschrittlichen Land wie der Schweiz sollte dies aber nicht der Fall sein! Wir dürfen diejenige Generation nicht im Stich lassen, die durch harte Arbeit und „Chrampfä“ den Grundstein für unseren Wohlstand gelegt hat. Dennoch löst die AHV-Initiative das Problem der Altersvorsorge nicht – im Gegenteil! Eine Annahme würde die Situation noch zusätzlich verschlimmern.

Die Linken und die Gewerkschaften fordern 10 Prozent mehr AHV für alle Rentner – egal, ob sie darauf angewiesen sind oder nicht. Angesichts der angespannten Finanzlage von Bund und Kantonen ist diese Massnahme aber nicht finanzierbar, ohne die gesamte Altersvorsorge aufs Spiel zu setzen. Bei einer Annahme der Initiative würde bis 2030 jährlich ein Loch von 13 Milliarden in der AHV klaffen. Die Leidtragenden wären die Arbeitnehmer, Familien und das Gewerbe. Sie müssten horrende Beiträge bezahlen.

AHV-Defizit wächst
Die Lebenserwartung der Bevölkerung ist seit Einführung der AHV 1948 deutlich gestiegen. Während die „Baby-Boom-Generation“ langsam das Pensionsalter erreicht, kommen immer mehr geburtenschwache Jahrgänge ins Erwerbsalter. Da folglich immer mehr Menschen Renten erhalten und gleichzeitig immer weniger Personen AHV-Beiträge bezahlen, vergrössert sich das AHV-Defizit kontinuierlich.

Ärmere Rentner auf der Verliererseite
Ob sich die Befürworter der AHV-Initiative verrechnet haben? Noch nie lancierten ausgerechnet die Linken eine derart ungerechte Vorlage: Reiche Rentner bekämen mehr Geld vom Staat. Doch die ärmsten Rentner, die auf Ergänzungsleistungen angewiesen sind, würden auf der Verliererseite stehen. Steigt nämlich die AHV, werden die Ergänzungsleistungen gestrichen.

Der Generationenvertrag in der AHV muss als Ausdruck der Solidarität zwischen den Generationen aufrechterhalten werden. Zudem ist die Altersarmut entschieden zu bekämpfen. Die AHV-Initiative mag gut gemeint sein. Dennoch schadet sie mehr als sie nützt. Stimmen wir daher NEIN zur AHV-Initiative! Nur so haben wir die Chance, Senioren wirksam zu unterstützen und ihre Lebensqualität zu steigern, beispielsweise mit einem Steuerabzug bei privater Betreuung von Pflegefällen.

Lukas Reimann, Nationalrat, Präsident AUNS, Wil SG 






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